Ariadne De Saxon
Ariadne De Saxon

        Plauderecke

 

9. Februar 2017

Schon haben wir uns an das neue Jahr gewöhnt und sind gespannt, was alles auf uns zukommen wird.

In einer Zeit, in der vieles, was uns selbstverständlich erschien, nicht mehr selbstverständlich ist, erscheint es ganz wichtig, unsere Standpunkte klar auszumachen:

wo stehen wir, was ist uns wichtig,

worauf wollen wir nicht verzichten?

Worauf ICH nicht verzichten will:

Credo

Ich lasse meine Gedanken nicht zensieren,

fremde Gedanken mache ich nicht zu meinen.

Ich lasse mich nicht einsperren,

weder physisch noch psychisch.

Ich lasse mir keine Rolle zuteilen,

weder von Familie noch Gesellschaft.

Ich bestimme selbst über meine Gedanken,

meinen Körper und mein Handeln.

Ich akzeptiere weder Dominanz

noch subtile Manipulation.

Mein Credo sind die Mesnchenrechte.

 

 

 

15. Oktober 2016

Die Zeit fliegt dahin...

Ich freue mich über die Feedbacks... Die Themen des Buches haben es in sich und es wird so manches Tabu gebrochen...

Dabei wird immer wieder deutlich, wie sehr vor allem Frauen in der Mainstreamfalle sitzen. In vielen Dingen trauen sie sich nicht, auszubrechen. Das gilt für alt wie jung. Wir leben angeblich im Individualzeitalter. Aber das stimmt doch gar nicht. Wie nie zuvor wird versucht, die Menschen zu manipulieren, sei es bezgl. Partnerschaft und Beziehungen, in den Medien, über die Mode, Kosmetik und mehr. Eine unüberschaubare Legion von Marketingspezialisten tut nichts anderes, als herauszufinden, womit sie wie am besten manipulieren können.

 

Nur, wer es wagt, seinen wachen Geist und Verstand einzuschalten und zu gebrauchen, wer Manipulationen erkennt und durchschaut, kann wirklich seinen eigenen Weg gehen. 

Dann sind die Möglichkeiten ungezählt....

 

 

6. August 2016

Was für ein spannender und toller Tag gestern! Das Radiointerview mit Alfried Schmitz vom BFR1 belgischer Rundfunk hat enorm Spaß gemacht und wir hoffen, dass es auch den Zuhörern gefallen hat...

 

"Das etwas sehr andere Buch über die Wechseljahre" hat es jemand genannt und damit den Nagel auf den Kopf getroffen.

 

Rebellisch, trotzig, ehrlich, klar, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen und ohne Scheu, heiße Eisen anzufassen...

 

31. Mai 2016

In der zweiten Monatshälfte war ich beruflich viel unterwegs. Mein Arbeitskollege war ein unglaublich sympathischer Mensch, mit dem ich mich über alles mögliche unterhalten konnte.

Er ist nicht nur sehr kollegial und professionell, sondern darüber hinaus auch wissensdurstig und Psychologiestudent.

Irgendwann kamen wir auch auf die Schreiberei.

Alessandro wollte gern in mein neues Buch hineinschnuppern und sein Feedback war eine große Freude für mich.

Ich hatte soviel Begeisterung überhaupt nicht erwartet..

 

Dies hat mir weiter verdeutlicht, dass mein Buch eigentlich für ALLE interessant und -offensichtlich- bereichernd sein kann, ob Männlein oder Weiblein und ganz altersunabhängig.

 

In unserer heutigen Zeit wird es wohl immer wichtiger werden,

sich mit sich selbst, mit anderen und dem LEBEN an sich

auseinanderzusetzen. Die welt ist voller Gewalt und Brutalität, Unterdrückung und Engstirnigkeit.

Umso wichtiger ist es, diesen negativen Energien

positive Energie entgegenzusetzen!

 

Lassen wir uns doch nicht einschüchtern von Forderungen

und Ansprüchen, die sich Menschen ausgedacht haben,

um andere Menschen in ihre Macht und Gewalt zu zwingen.

 

20. Mai 2016

Was soll an den Wechseljahren so toll sein?

 

Ich hatte keine Ahnung, was wohl auf mich zukommen würde.

Mit meiner Mutter oder anderen Frauen habe ich nicht darüber geredet. Es war kein Thema bzw. die Wechseljahre wurden nicht zum Thema gemacht. Ich hatte nur einmal von einer Bekannten ,Mitte Fünfzig, gehört, dass kaum eine Frau in ihrem Freundeskreis glücklich und zufrieden war.

 

Ich war also einfach gespannt darauf!

 

Als ich auf die Fünfzig zuging, fand ich das nicht besonders prickelnd. Nachdem ich die Fünfzig überschritten hatte, merkte ich, dass überhaupt nichts Schlimmes passierte.

Das Leben ging weiter und mit jedem Jahr, das ich älter wurde, wuchsen mein Selbstbewusstsein und mein Wohbefinden.

 

Nicht, dass mein Leben auf Rosen gebettet war, oh nein, es war anstrengend in vielerlei Hinsicht. Aber ich war und bin zunehmend stolz auf mich, darauf, dass ich so manches tiefe Tal durchschritten habe und dabei nicht untergegangen bin.

Darauf, dass ich es all die Jahrzehnte durchgehalten habe, meinen Körper und meinen Geist fit zu halten. Darauf, immer wieder und immer noch wie ein junges Fohlen herumzuspringen.

 

Ja, ich bin jung geblieben. Weil es mir Spaß macht und NICHT, weil ich irgendwelchen Erwartungen, Ansprüchen und Illusionen erlegen bin. 

 

ICH bin ICH mit all meinen Verrücktheiten, falschen Entscheidungen, Ungereimtheiten, mit all meinen Vorzügen, meinem Mut und meiner Dynamik, meiner Kreativität und

 

meinem EIGENWILLEN...

 

DER ist mir mehr wert, als andere andere...

 

03. Mai 2016

Vor einigen Tagen habe ich ganz spontan mein Lieblingslied von Joe Cocker "N'oubliez jamais" angehört. Toller Sound und guter Text... Dazu habe ich ebenso spontan mit einer wärmenden Tasse Kaffee in der Hand getanzt, eigentlich nur ein hin und her Wiegen. In solchen Momenten fühle ich mich zeitlos jung und glücklich und lasse mich mitreißen. Das hat was extrem Sinnliches und ich fühle mich zutiefst lebendig.

 

Ich brauche da niemanden sonst, sondern fühle mich mit dem Leben als Energie verbunden. Schön aber auch, wenn jemand mal dabei ist und auch so empfindet wie ich.

 

Dann kann es etwas sehr Erotisches haben, das ich aber nicht auf der körperlichen Ebene ausleben möchte, sondern im Raum freischwebend genieße.

 

Ein wahrlich luxuriöses Gefühl...

 

Ich liebe die Wechseljahre immer mehr, weil sie mir immer mehr Freiheit schenken. Freiheit zu denken, zu fühlen und auch zu tun, was ich will. Das Tun ist natürlich mancher Einschränkung unterworfen im Hinblick auf berufliche, gesundheitliche oder sonstige Gegebenheiten.

 

Der Unterscheid ist aber, dass ich viel enstschlossener das durchsetze und lebe, was ich will oder eben nicht (mehr) will! Es ist oftmals eine Sache von Absprache, von Eigensinn und Selbstbewusstsein, das Leben nach eigenen Vorstellungen einzurichten. Wir sind das oft nur nicht (mehr) gewohnt und lassen uns von den Wünschen, Erwartungen und Vorstellungen anderer zu sehr beeinflussen.

 

Wenn einem das mal klarer wird, indem man die eigene Situation auf den Prüfstand stellt, wird die Tür

aufgestoßen zu einer neuen Dimension der Freiheit,

sich selbst zu sein und zu leben.

 

24. April 2016

Ich freue mich darauf, in der Plauderecke meine Gedanken, Gefühle und Emotionen mit Ihnen,

liebe Leserin und lieber Leser, zu teilen.

 

Heute also geht diese Webseite "online"!

 

Ihnen und mir viel Spaß!

 

 

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